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Saisonstart: Warum Biker ihr Unfallrisiko absichern sollten

Der Frühling erwacht und mit ihm auch die letzten Biker aus dem Winterschlaf. Für viele beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres, in der aber auch gleichzeitig das Unfallrisiko deutlich steigt. Motorradfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet – nicht wegen mangelnder Fahrpraxis, sondern weil sie weniger geschützt sind und von anderen Verkehrsteilnehmern schneller übersehen werden.

Motorradfahrer leben gefährlicher – das Risiko ist real
Nach Einschätzung des ADAC ist das Risiko für Motorradfahrer, bei einem Unfall schwer verletzt zu werden, viermal höher als bei Autofahrern. Schon kleine Fahrfehler, unangepasste Geschwindigkeit oder ein übersehener Abbiegevorgang können gravierende Folgen haben. Während Pkw-Insassen von Knautschzonen und Airbags geschützt werden, trifft ein Aufprall Motorradfahrer oft ungebremst.

Privater Schutz gegen gesetzliche Leistungslücken
Nach einem Unfall greifen zunächst Krankenkasse und gegebenenfalls die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung – allerdings nur in sehr begrenztem Umfang. Leistungen für bleibende körperliche Einschränkungen, notwendige Umbauten oder Einkommensverluste sind häufig nicht ausreichend abgesichert. Gerade bei schweren Verletzungen kann das schnell zu einer dauerhaften finanziellen Belastung werden.

Eine private Unfall­ver­si­che­rung schließt genau diese Lücke. Sie leistet unabhängig davon, ob der Unfall im Straßenverkehr, in der Freizeit oder auf Reisen passiert. Für Motorradfahrer ist sie besonders wichtig, da sie finanzielle Sicherheit bietet, wenn Verletzungen langfristige Folgen haben.

Leistungen, auf die zu achten ist

  • eine ausreichend hohe Invaliditätsleistung/ Versicherungssumme
  • eine Progression, die bei schweren Beeinträchtigungen deutlich höhere Zahlungen vorsieht,
  • Leistungen für Reha, Hilfsmittel oder Umbauten,
  • optional ein Krankenhaustagegeld oder eine Unfallrente.

Sicherheit beginnt vor dem ersten Startknopf
Neben Schutzkleidung, Technik-Check und defensivem Fahrstil gehört auch die Absicherung zur Saisonvorbereitung. Wer sich frühzeitig kümmert, fährt entspannter – und kann sich ganz auf das konzentrieren, was Motorradfahren ausmacht.

Neben der Unfall­ver­si­che­rung spielen diese Bausteine eine wichtige Rolle:

  • Kfz-Haft­pflichtversicherung – gesetzlich vorgeschrieben, schützt bei Schäden an Dritten
  • Teilkasko oder Vollkasko – sichert das eigene Motorrad bei Diebstahl, Unwetter oder selbst verschuldeten Unfällen
  • Berufs­unfähig­keitsversicherung – schützt das Einkommen, wenn Verletzungen dauerhaft die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen
  • Rechts­schutz­ver­si­che­rung – hilfreich bei Streitigkeiten nach einem Unfall
  • Risiko­lebens­ver­si­che­rung – sichert Hinterbliebene finanziell ab



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